Kautionskredit-Vergleich

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Kautionskredite
Sicherheit bieten ohne Kaution zu bezahlen

Sie sollten die Gelegenheit nutzen, mit dem Vergleichsrechner den für Sie günstigsten Kautionskredit zu finden. Die Angebote sind recht unterschiedlich. Jedes von ihnen hat seine eigenen Schwerpunkte bis hin zu Alleinstellungsmerkmale.

Mit dem Vergleichsrechner den günstigsten Anbieter finden

So viele Schwerpunkte bedeuten natürlich auch, dass nicht jedes Angebot zu jeder Nachfrage passt. Für den Kreditsuchenden ist es von Vorteil, unter mehreren guten das beste Angebot heraussuchen zu können. Das ermöglicht der Vergleichsrechner mit wenigen Eingaben und Mausklicks. Wenn sich Vermieter und Mieter darüber einig sind, dass der Kautionskredit die geeignete Mietsicherheit darstellt, dann ist der Mieter am Zuge.

Ob mit oder ohne Schufa; er spart auf jeden Fall Bares!

Für was ist die Mietkaution gut?

Die Kaution ist ganz allgemein eine Sicherheitsbereitstellung. Die gesetzliche Formulierung lautet Sicherheitsleistung zugunsten des Gläubigers. Das deutsche Wort Kaution ist von dem lateinischen Wort cautio abgeleitet mit der Bedeutung Sicherheit oder auch Vorsicht.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff Kaution im Zusammenhang mit dem Mietrecht verwendet. Der Vermieter stellt dem Mieter seinen Wohnraum zur Verfügung; der muss beziehungsweise darf nur vertragsgemäß genutzt werden. Als Sicherheitsleistung oder Garantie dafür, dass das auch tatsächlich so geschieht, muss der Mieter eine Kaution leisten. Diese Mietkaution ist eine finanzielle Sicherheitsleistung, deren Höhe sich an der Kaltmiete orientiert. Die Mietkaution muss vom Vermieter treuhänderisch verwaltet werden. Er darf sie nicht mit seinem privaten oder gewerblichen Vermögen vermischen. So muss die bar oder per Überweisung bezahlte Mietkaution auf einem separaten Konto oder Sparbuch zinsbringend angelegt werden.

Die Mietkaution bleibt im Eigentum desjenigen Mieters, der sie bezahlt hat. Der Vermieter hat unter bestimmten Voraussetzungen und Gegebenheiten ein einseitiges Zugriffsrecht auf die Mietkaution, ohne den Mieter um Erlaubnis fragen zu müssen. Zu den typischen Situationen für eine Inanspruchnahme der Mietkaution gehören Reparaturen und Instandsetzungen an der Mietwohnung, die der Mieter bezahlen muss, jedoch nicht bezahlt. Zur Rückzahlung der Mietkaution hat der Vermieter nach Ende des Mietverhältnisses sechs Monate lang Zeit. Er hat somit ausreichend Gelegenheit zu prüfen, ob der Mieter die Mietwohnung vertragsgemäß verlassen und übergeben hat.

Ist das nicht der Fall, veranlasst der Vermieter die notwendigen Arbeiten und stellt sie dem Mieter in Rechnung. Bezahlt der nicht oder nur teilweise, hat der Vermieter das Recht, zur Begleichung die Mietkaution in Anspruch zu nehmen. Er kann das tun, ohne den Mieter als rechtmäßigen Inhaber der Mietkaution um Zustimmung fragen zu müssen. Das Einbehalten von Mietzahlungen zum vorsorglichen Verrechnen mit der Mietkaution ist rechtlich nicht zulässig. Tut das der Mieter, gerät er mit der Miete in Zahlungsverzug mit den daraus resultierenden Konsequenzen. Ob die sich bei der ohnehin vorgesehenen Beendigung des Mietverhältnisses negativ auswirken, ist in jedem Einzelfall eine andere Situation.


Zusammenfassung

Kautionskredit - was ist das?

Wie das Wort Kautionskredit ausdrückt, wird zur Finanzierung beziehungsweise zur Besicherung der Kaution ein Kreditvertrag abgeschlossen. Von seinem Inhalt her handelt es sich um einen Verpflichtungskredit, bei dem es mit dem Vermieter, mit dem Mieter und mit dem Kreditinstitut drei Vertragspartner gibt.

Die Bank verpflichtet sich gegenüber dem Vermieter zur Kautionsleistung. Damit die erbracht werden kann, wird dem Mieter als dem Kreditnehmer ein Vertrag über den Kautionskredit als einer ganz eigenen Kreditform abgeschlossen. Dem Vermieter gibt das Kreditinstitut eine Erfüllungsgarantie.

Für den Kautionskredit bieten sich zwei Varianten an. Zum einen gibt das Kreditinstitut dem Mieter eine Sicherheitserklärung in Form einer Bürgschaft oder einer Garantie, um dessen Bonität zu verbessern. Bei einer unerwarteten Zahlungsunfähigkeit des Mieters übernimmt an seiner Stelle das Kreditinstitut die Zahlungsverpflichtung. Dieser Kautionskredit wird im Mieteralltag auch deswegen relativ selten genutzt, weil zwischen Mietvertragsunterzeichnung und Kautionszahlung ein relativ kurzer Zeitraum liegt. Die Mietkaution kann in drei gleichhohen Raten bezahlt werden, wobei die letzte Rate spätestens beim Wohnungsbezug fällig ist. Der gängige Kautionskredit ist die Garantiezusage des Kreditgebers gegenüber dem Vermieter zur Kautionszahlung einerseits, sowie die Bezahlung von niedrigen Kreditraten des Mieters an das Kreditinstitut andererseits.

Der Kautionskredit hat für den Mieter den entscheidenden Vorteil, dass er in der kostenaufwändigen Umzugsphase Liquidität spart. Die Mietkaution beträgt zwei bis drei Monats-Kaltmieten. Abhängig von der Wohnungsgröße und der Kaltmiete je Quadratmeter ergibt das sehr schnell einen vierstelligen Eurobetrag. Der ist spätestens zum Wohnungseinzug fällig. Der Vermieter hat von der Kautionszahlung keinen finanziellen Vorteil. Er hat ab dem Zahlungseingang die Sicherheit, sich in Höhe der Mietkaution schadlos halten zu können, wenn der Mieter seine vertraglichen Verpflichtungen nicht einhält,wenn er sie in dem Sinne verletzt. Dieselbe Sicherheit hat der Vermieter mit einer Urkunde desjenigen Kreditinstitutes, das dem Vermieter einen Kautionskredit gewährt.

Hinsichtlich der Zahlungsverpflichtung tritt die Bank an die Stelle des Mieters. Die Garantieurkunde ist so formuliert und gestaltet, dass der Vermieter jederzeit sein begründetes Recht wahrnehmen kann, sich die Kaution ganz oder teilweise auszahlen zu lassen. Bildlich gesprochen: Ein Brief genügt, und die Kaution wird überwiesen.

Für den Mieter ist das Besondere an dem Kautionskredit die geringe monatliche Ratenzahlung. Das schont die Liquidität so weit, dass die Kreditrate im Monatsbudget kaum spürbar ist. Der Mieter ist auf diese Weise von der geldmäßigen Kautionszahlung befreit. Entweder kann er die entsprechende Geldsumme anders verwenden, oder er hat sie nicht zur Verfügung und hätte deswegen die Wohnung gar nicht erst mieten können.


Zusammenfassung

Kautionskredit nur mit Zustimmung des Vermieters

Vermieter und Mieter sind sich darin einig, dass eine Mietkaution gezahlt werden muss. Mit einem Mieter, der sich dem verweigert, kommt kein Mietverhältnis zustande. In den vergangenen Jahrzehnten, zurückgehend bis in das letzte Jahrhundert, gab es mit der Barzahlung sowie mit der bargeldlosen Überweisung von Girokonto zu Girokonto nur diese beiden Zahlungsmöglichkeiten für eine Mietkaution. Das ist ein Grund für die heutige Gesetzgebung und Rechtsprechung, dass der Vermieter auf jeden Fall einer anderen Form der Mietkaution zustimmen muss.

Der Mieter hat keinen Anspruch darauf, dass der Vermieter einen Kautionskredit akzeptiert. Er kann lediglich „Überzeugungsarbeit leisten“ oder auf seine eigene finanzielle Situation hinweisen. Seine Argumente sind durchaus gut und stichhaltig. Mit einem Kautionskredit hat der Vermieter überhaupt keinen organisatorischen oder bürokratischen Aufwand. Er bekommt eine Urkunde als Schriftstück übergeben, das er abheftet und zur Handakte des Mieters nimmt; mehr nicht. Er braucht kein eigenes Kautionssparbuch anlegen, keine Einzahlung und auch keine jährliche Aktualisierung mit Gutschrift der Zinsen vorzunehmen. Solange es keinen Grund zur Inanspruchnahme der Mietkaution gibt, „ruht das Schriftstück in der Akte“.

Die Inanspruchnahme ist ebenso problemlos. In einem "Dreizeiler" wird das Kreditinstitut aufgefordert, die in der Urkunde besicherte Mietkaution ganz oder in der näher bezeichneten Höhe durch Überweisung auf das Girokonto des Vermieters auszuzahlen. Da es sich um eine Erfüllungsgarantie handelt, gibt es keinen Grund, dieser Zahlungsaufforderung nicht zu folgen. Ein, zwei oder spätestens drei Tage später wird die Mietkaution dem Konto des Vermieters gutgeschrieben. Für Vermieter von mehreren oder von zahlreichen Mietwohnungen ist es durchaus eine Arbeitserleichterung, die Mietkaution per Urkunde zu besichern. Zehn, zwanzig oder mehr Urkunden abzuheften ist einfacher und raumsparender als das Führen von zehn, zwanzig oder mehr einzelnen Sparbüchern für jeden einzelnen Mieter.

Der Kautionskredit ist vom Charakter her ein Geldleihen wie bei anderen Kreditarten auch. Ob es sich dabei um einen Kredit mit oder ohne Schufa handelt, liegt ausschließlich am Kreditgeber. Nicht jede Bank oder Sparkasse vergibt einen Kautionskredit in der Form, dass die Besicherung gegenüber dem Vermieter in voller Höhe übernommen wird, während die Kreditrückzahlung in niedrigen Raten über einen langen Zeitraum hinweg erfolgt. Banken und Sparkassen, die mit der privaten Wirtschaftsauskunftei Schufa, Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung zusammenarbeiten, werden immer einen Kautionskredit nur mit Schufa vergeben. Sie haben sich selbst dazu verpflichtet, alle Verträge mit ihren Kunden in die Schufa-Datenbank eintragen zu lassen. Kautionskredit mit Schufa heißt, dass bei der Kreditbeantragung die Schufa-Datenbank eingesehen, und dass bei der Bonitätsbewertung der Schufa-Score zugrundegelegt wird. Der bewilligte Kautionskredit wird anschließend als Information in die Datenbank der Schufa eingetragen.

Einige deutsche sowie die ausländischen Onlinebanken bieten verschiedenartige Kreditarten ohne Schufa an. Sofern sich bei der betreffenden Onlinebank auch der Kautionskredit unter diesen Angeboten befindet, wird auch der ohne Schufa bewilligt. Bei der Bonitätsbewertung wird auf den Schufa-Score verzichtet, und der bewilligte Kautionskredit wird auch nicht in die Datenbank eingetragen. Da der Schufa-Score nur anhand der Schufa-Eintragungen ermittelt werden kann, hat der Kautionskredit ohne Schufa keinerlei negative Auswirkungen. Für die Schufa ist er wie nicht vergeben, wie gar nicht vorhanden.

Ein Kautionskredit lohnt sich für diejenigen Mieter, die mit ihrem vorhandenen Ersparten, sprich mit ihrem Bargeld rechnen müssen oder wollen. Im Rahmen eines Wohnungsumzuges ist es durchaus überlegenswert, 1.500 EUR bis 2.000 EUR an Mietkaution zahlen zu müssen oder nicht. In dieser Situation muss unterschieden werden in Zahlungsverpflichtung sowie in tatsächliche Zahlung. Auf der einen Seite kann die Kautionssumme, die momentan nicht fällig wird, für andere Kostenarten genutzt, oder sie kann eingespart werden. Auf der anderen Seite ist der Kautionskredit eine Zahlungsverpflichtung in die Zukunft hinein. Zusätzlich zur Mietkaution selbst müssen die Kreditzinsen sowie im Einzelfall auch Bearbeitungskosten bezahlt werden. Die Mietkaution wird gegenüber der sofortigen Bezahlung langfristig somit teurer. Da die meisten Kreditinstitute mit der Schufa kooperieren, kann es schwierig werden, einen Kautionskredit ohne Schufa aufzunehmen.

Onlineantrag mit Postident – Kreditauflösung bei Rückgabe der Urkunde

Der Kautionskredit wird auf dieselbe Weise beantragt wie andere Onlinekredite auch. Nach einer ersten Kredit- und Bonitätsprüfung antwortet der Kreditgeber direkt per E-Mail und Dateianhängen, zusammen mit einer Anleitung zum weiteren Vorgehen. Die beigefügten Anträge und Formulare sind vom Antragsteller auszufüllen, und die erbetenen Unterlagen wie Einkommensnachweis beizufügen. Da sich kein direkter, persönlicher Kontakt zwischen Kreditinstitut und Kreditsuchendem ergibt, so wie das bei den Filialbanken und Sparkassen am Ort der Fall ist, wird zur Identifikation des potentiellen Mieters das Postident-Verfahren genutzt. Nach dem KWG, dem Kreditwesengesetz muss vor Abschluss eines neuen Kreditvertrages die Identität des Kreditnehmers festgestellt werden. Dazu wird in der örtlichen Filiale der Deutschen Post AG ein Formular ausgefüllt, das der Kreditsuchende als eines der Formulare zugeschickt bekommt. Die Betonung liegt hier auf „Postfiliale“, nicht Postagentur. Der dortige Mitarbeiter bestätigt anhand des Personalausweises oder des Reisepasses zusammen mit einem Wohnsitznachweis die Identität des Kreditsuchenden. Dem entstehen dadurch keine Kosten.

Bei dem „Rückgaberecht“ des Kreditnehmers sind zwei Möglichkeiten zu berücksichtigen. Der Vertragsabschluss selbst über den Kautionskredit kann von Gesetzes wegen innerhalb von vierzehn Tagen, also von zwei Wochen widerrufen werden. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn es sich der Mieter als Kreditnehmer anders überlegt, oder wenn der Kautionskredit als solcher überflüssig sein sollte. Dieses Widerrufrecht gilt für Verbraucher gemäß § 13 BGB, des Bürgerlichen Gesetzbuches. Wenn diese Widerruffrist verstrichen ist, dann läuft der Kautionskredit üblicherweise ohne Mindestzeit. Eine jederzeitige Kündigung des Kautionskredites ist grundsätzlich möglich. Voraussetzung dazu ist die Rückgabe der Urkunde über die Besicherung der Mietkaution. Um das ohne Probleme sicherzustellen, müssen sich Vermieter und Mieter einig sein. Für die vorzeitige Auflösung des Kautionskredites gibt es unterschiedliche Gründe. So kann sich eine Kautionszahlung auf Dauer erübrigen; sie kann vom Mieter ersatzweise durch eine Geldzahlung geleistet werden, oder der Wohnungsmietvertrag wird vorzeitig beendet. Vergleichbar mit einer Sterbegeldversicherung, die sofort nach Vorlage der Sterbeurkunde leistet, wird der Kautionskredit bei Vorlage der „Garantieurkunde“ tagesgenau abgerechnet. Damit sind die Rechte und Pflichten aller betroffenen Vertragsparteien erledigt.